heise.de, 06.02.2015

 
Meldung: Sicherheitsexperte bringt Drohnen-Führerschein ins Gespräch
 
In einem Interview mit dem Sicherheitsbeauftragtem des DFB, Helmut Spahn, fordert dieser den Führerschein und ein Equivalent der Waffenbesitzkarte für Drohnen. Begründet wird das mit Terrorismusgefahren und Kriminalität. Herr Spahn behauptet, dass man sich der Gefahren noch nicht ganz bewusst ist und das alle an einem Strang ziehen müssen. Ebenfalls spricht er gleich auch den zuständigen Flugbehörden die Kompetenz ab.
 
Es gilt der Generalverdacht: jeder der eine Drohne kaufen kann, ist anscheinend potenziell ein Krimineller. Das seine geforderten Regelungen keine Kriminellen betreffen, weil diese sicher die Letzten wären, die sich an seine Gesetze halten, befördert ihne als „Sicherheitsexperten“ ins Abseits. Herr Spahn hat vergessen, auch Besitzkarten und Führerscheine für Modellautos und Modellboote zu fordern.
 
Darüber hinaus muss der Verkauf von Elektromotoren, Propellern, Plattformen wie Arduino, sowie jeglicher Art von Sensoren wir Gyroskope und Beschleunigungsmessern waffenscheinpflichtig werden, denn daraus kann jeder ohne große Mühen Multicopter bauen. Selbstverständlich muss dazu sichergestellt werden, dass sämtliche Teile nicht ins Land eingeführt werden können. Ob Herr Spahn denkt, dass 9/11 nicht stattgefunden hätte, wenn man Gesetze gehabt hätte, die Terroristen den Zugang zu Flugzeugen untersagt hätten? Sollten nicht vielleicht alle Menschen vorsichtshalber inhaftiert werden, bevor diese ganzen potenziell Kriminellen noch Straftaten begehen? Man weiß es nicht…
 

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