heise.de, 24.02.2015

 
Meldung: NoFlyZone: Jedem seine private Drohnen-Flugverbotszone
 
In der Meldung wird über das System NoFlyZone berichtet, das einfach aus einer Datenbank besteht, in die jeder GPS-Koordinaten eintragen darf, an denen nicht geflogen werden soll. Weder der erste Eintrag noch die Koordinaten werden geprüft. Unterstützt werden die NoFlyZones aktuell nur von drei Flugsteuerungen, die zudem nur wenig verwendet werden.
 
Verbieten kann den Überflug über sein Grundstück niemand, sondern lediglich den Start und die Landung von und auf diesem. Es gibt aber Regelungen, die den Überflug in zu niedrigen Höhen (zB Lärmschutz) sowie generell das Fotografieren und Filmen erlaubnispflichtig machen (Persönlichkeitsrecht).
 
Die NoFlyZones haben aus meiner Sicht keinen Nutzen. Derjenige, der das Überfliegen seines Grundstücks damit verbieten will, wird sich genauso aufregen, wenn an seiner Grundstücksgrenze geflogen wird, wo er dies nicht verbieten kann. Und solange nicht alle Flugsteuerungen dies erzwingen, ist die Mühe sowieso vergebens.
 

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